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  Feuerwehrhaus

Feuerwehrhaus

Feuerwehrhaus

Als man in Stranzendorf über die Errichtung eines neuen, vor allem zeitgemäßen Feuerwehrhauses nachdachte, stand wohl die Ablöse des alten Zeughauses im Vordergrund.
Darüber hinaus bestand im laufe der Zeit ein verstärkter Bedarf an einem für öffentliche bzw. örtliche Angelegenheiten zu nutzendem Gebäude.
Es galt daher, ein den beiden Bedürfnissen Rechnung tragendes, jedoch wirtschaftlich vertretbares und langfristig zukunftsfähiges Konzept zu erstellen.

Möchte man dem Sitzungsprotokoll der Mitgliederversammlung glauben, wurden diese Grundüberlegungen bereits in der Absichtserklärung zum Bau des neuen Feuerwehrhauses bzw. dort so genannten „Gemeindezentrums“ manifestiert.
Und so entstand nach mehrjähriger Bauzeit am von Planungsbeginn an ins Gespräch gebrachten Standort, in enger Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern und im Rahmen umfangreicher Eigeninitiative der Feuerwehrmitglieder sowie der Ortsbevölkerung das neue Feuerwehr- und Gemeindehaus in Stranzendorf.


Vorläufer


Erste Abwägungen zu baulichen bzw. örtlichen Veränderung äußerten sich als die Notwendigkeit umfangreichere Renovierungsarbeiten am alten Zeughaus unausweichlich wurden, bereits ab Mitte der 1970 Jahre.

Die Durchführung einer „Generalsanierung“ am alten Standort, schien schon  für die Mitgliederversammlung vom 26. November 1976 keine langfristig anstrebare Lösung zu sein.


Wenn der damalige Ortsvorsteher Franz Schneider sen. mit dem Vorschlag, die Renovierung des Zeughauses abzuwarten, auch nicht direkt zu dessen Neubau aufrief, so lenkte er zumindest mit seiner Anregung, den möglicherweise in Zukunft frei werdenden Raum des alten Milchkasinos sinnvoll zu nutzen, die Aufmerksamkeit auf den wie sich Jahre später herausstellen sollte neuen Standort.

Mündlichen Überlieferungen zu Folge dachte man zu dieser Zeit auch über den Bau eines Zeughauses auf gemeindeeigenem Grund, am Beginn der Auffahrtsstraße zum „Hautzenztaler“ (Schottergrube) nach.
  Milchkasino


Die eigentliche Planungsphase zur Errichtung des Feuerwehr- und Gemeindehauses sollte jedoch erst einige Zeit später, nach Führung erster konkreter Gespräche 1987, im Neujahr 1988 erfolgen.



Konkret


Als offizieller Startschuss kann wohl die Absichtserklärung des damaligen Kommandanten Lehner Georg betrachtet werden.

Absichtserklärung am 22. Jänner 1986

Brandinspektor Georg Lehner erklärt der Mitgliederversammlung in Gegenwart von Bürgermeister Hermann Pöschl sen. dass es sein Ziel sei, in den nächsten 5 Jahren ein neues Feuerwehrhaus zu errichten.
Hierbei plädierte dieser für einen Standort auf dem damals noch bestehenden Gelände des Milchkasinos mit Gemeinschaftskühlanlage. Die Lage wäre direkt im Zentrum und würde für die Ortsbildgestaltung nur von Vorteil sein.
Das alte Zeughaus würde den heutigen Erfordernissen nicht mehr entsprechen und sei sanierungsbedürftig. Obwohl der Schlauchturm bis dahin nochmals ausgebessert werden müsse, zahle sich die Fassadenrenovierung nicht mehr aus.



Legitimation & Beschlüsse


Mit dem an einem zentralen Standort zu errichtenden Gebäude, sollte neben seiner primären Verwendung als Unterkunfts - und Infrastrukturstätte der Feuerwehr, ein der Gemeinde Russbach sowie der Ortsbevölkerung zur Durchführung von Wahlen, Bauverhandlungen, weiteren Amtsgeschäften als auch gemeinschaftlichen  bzw. öffentlichen Anlässen dienliches Zentrum zur Verfügung stehen.

Durchführungserklärung am 22. Jänner 1988

Kommandant Brandinspektor Binder Wilhelm führt am Tag genau, die zwei Jahre zuvor erklärte Absicht seines Vorgängers fort und teilt der Mitgliederversammlung mit, dass eines der größten Vorhaben der nächsten Jahre für unsere Wehr, die Errichtung eines Gemeinde - und Feuerwehrhauses sein wird.

Bürgermeisterklärung am 22. Jänner 1988

Der Bürgermeister Anton Pfeifer sprach sich im Zuge dieser Versammlung dafür aus, nicht nur die angedachte Planung noch 1988 sondern auch den Baubeginn bereits in diesem Jahr vorzunehmen.

Standortwidmung am 22. Februar 1988

Die sich in Auflösung befindliche Milchhausgenossenschaft von Stranzendorf entschied am 22. Februar 1988 über die Aufteilung ihres gemeinsamen Vermögens. Die Entscheidung erfolgte zu Gunsten von Gemeinde, wie Freiwilligen Feuerwehr und beinhaltete den Verkauf des Grundstückes zum symbolischen Preis von lediglich 5000.- österreichischen Schillingen, nach heutiger Währung rund 363,36 Euro.
Im Zuge der Mitgliederversammlung vom 15. März 1988 erfolgte die Absichtserklärung zur Abtragung des Milchhaues.

Gemeinderatsbeschlüsse 6. Mai sowie 1. Juli 1988

In seiner Sitzung vom 6. Mai 1988 beschloss der Gemeinderat den Abriss des alten Milchkasinos in Stranzendorf. Dieses würde mit einem Bagger der Firma Schneps aus Stockerau abgetragen werden. Dabei wurde festgelegt, Baumeister Ing. Erwin Pokorny, mit der technischen Überwachung des Neubaues zu beauftragten.
Der Beschluss des Gemeinderates zum Neubau des Feuerwehrhauses erfolgte per Dringlichkeitsantrag auf Initiative des Vizebürgermeisters Anton Christ sowie des Ortsvorsteher´s Schneider Franz sen. in seiner Sitzung vom 1. Juli 1988. Hierbei wurde die Freigabe der finanziellen Mittel seitens der Gemeinde und somit die Errichtung des Feuerwehr- und Gemeindehauses Stranzendorf beschlossen.

Fortsetzung folgt!!!

 

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