Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf seit 1892
Header
 

  Geschicht

1892 - 2009

-1892-      
Die Freiwillige Feuerwehr Stanzendorf wurde am 18. Jänner 1892 mit 27 Mitgliedern als Feuerwehr - Verein gegründet. Als erster Hauptmann wurde Herr Forstner Heinrich gewählt. Zum Zwecke der Deckung der Auslagen nahm der Vereinsausschuss bei Herrn Leopold Christ 1100 Gulden und bei Herrn Leopold Zimmermann 500 Gulden gegen 5 % Verzinsung in Schuld. Von diesem Geld wurde unter anderem eine Hydrophore der Firma R.A.S. Mekal angeschafft , welche am 8. Mai 1892 eingewiht wurde.
Am 23. November dieses Jahres fuhr die Feuerwehr zum ersten Brandeinsatz nach Oberparschenbrunn aus.
  Gründungswagen
-1893-    
Am 23.04.1893 spendete seine Majestät Kaiser Franz Josef der Feuerwehr 80 Gulden , am 15.11 fand der erste Feuerwehrball in Stranzendorf statt.
-1900-    
Die Feuerwehr führte Auspumparbeiten im Keller des Herrn Schaffer in Unterparschenbrunn durch.
-1902-    
Ankauf von 60 Meter Hanfschlauch und 3 Paar Holländer. Beschluss des Gemeinderates vom 27. August, zum Bau eines Zeughauses in Stranzendorf.
-1904-    
Am 9. Juli Brandeinsatz in Stranzendorf. Im April veranstaltete die Feuerwehr ein F.F. Kränzchen.
-1905-    
Bau des ersten Zeughauses in Stranzendorf bei der Kaisereiche im Ortszentrum Stranzendorf.
-1906-    
1906 Ankauf von 40 Meter Hanfschlauch.
-1907-    
Am 18. August 1907 fuhr die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz nach Seitzersdorf - Wolfpassing
-1909-    
Mittwoch den 8. September um ca. halb 9 Uhr abends wurde die Mannschaft der hiesigen Feuerwehr durch Hornsignale alarmiert und zu einem Brande im Orte zusammengerufen, dem der Scheuer des Herrn Leopold Scharinger zum Opfer viel. Während die hiesige Feuerwehr die umliegenden Gebäude, besonders die fünf Meter entfernte Scheuer des Herrn Georg Pfeffer schützte, um das Weitergreifen zu verhindern, da alles mit Stroh bedeckt ist, kamen die Feuerwehren Oberrußbach und Pettendorf zu Hilfe und beteiligten sich rege an den Löscharbeiten. Es sei hier der beste Dank ausgesprochen. Der Ort hat es der Feuerwehr zu verdanken, dass das Feuer nicht weiter griff. Trotzdem finden sich in der Gemeinde Leute, die sich schämen eine Uniform zu tragen, dieselbe oft lächerlich hinstellen und der Feuerwehr nicht einmal einen kleinen Beitrag leisten wollen. Traurig, aber wahr. ( Zitat. Zeitungsausschnitt 1909 ) - Ankauf von 16
-1911-    
Abhaltung der Hauptversammlung am 12. Jänner mit Wahl. Bei der Wahl wurden mittels Stimmzettel folgende Funktionäre gewählt, Karl Ratsch zum Hauptmann und Johann Schrott zum Hauptmann - Stellvertreter.
Brandeinsatz der Wehr am 28. März in Unterparschenbrunn - Abhaltung eines Maifestes in Stranzendorf
-1913-    
Brandeinsatz bei Familie Gregshammer in Unterparschenbrunn. Weiters scheint auf, dass eine Abordnung zum 25 - jährigen Gründungsfest der F.F. Seitzersdorf - Wolfpassing fuhr.
-1917-  

Feuerwehr 1921 Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf 1921

Im Mai Scheunenbrand bei Fam. Schönauer in Stranzendorf.
-1919-  
Zwei Brandeinsätze bei der Scheune von Familie Mayer und Familie Knoth in Unterparschenbrunn.
-1921-  
1. Juli - Scheunenbrand bei Familie Pucher in Stranzendorf. Oktober - Brandeinsatz Familie Schuster in Oberparschenbrunn. Ankauf eines Steigbaumes, um die Schläuche zur Trocknung aufhängen zu können.
-1922 bis 29-    
Brandeinsatz am 9.Mai 1922 in Oberparschenbrunn bei Familie Haselböck.Am 4.Juli 1929 brannten die Scheune von Familie Ruttensteiner , welche neu aufgebaut wurde und im selben Jahr nochmals abbrannte.Am 4. Dezember 1929 brannten zur gleichen Zeit 4 Scheunen (Gasthof Lehner, Schachenhuber ( heute Haus Familie Haas), Dauböck ( heute Haus Fam. Schuster) und Weiss ( heute Haus Ehn). Bei diesem Einsatz kam auch die Freiwillige Feuerwehr Seitzersdorf - Wolfpassing zur Unterstützung, weiters war es so kalt, dass das Wasser in den Schläuchen fror.Ankauf von 20 Meter Hanfschlauch. In diesem Zeitraum wurden diverse Maifeste, Wald- und Faschingsfeste durch die Feuerwehr veranstaltet . Ankauf von zwei
Signalhörnern.
-1930-    
Am 2. Februar um 15.oo Uhr fand die Wahl des Vereinsvorstandes statt. Zum Hauptmann wurde Leopold Steiner und zum Hauptmann- Stellvertreter Rudolf Blawisch gewählt. Schriftführer wurde Oberlehrer Hans Gill, Kassier Johann Schretzmayer.
-1933-   Wagen 1933
Am 10. Juni 1933 wurde durch die Mitgliederversammlung der Ankauf einer Motorspritze samt Fahrzeug beschlossen. Im Zuge eines Festaktes wurde diese am 8.September beim Dorfplatz vis a vis des ehemaligen Kaufhauses Johann Schretzmayer, dass sich am Anfang der Kellergasse befand, feierlich durch Pfarrer Johann Schmid mit musikalischer Umrahmung der Musikkapelle Mally aus Stetteldorf eingeweiht. Als Spritzenpatin fungierte Frau Gastwirtin Hochfelsner aus Stockerau. Die F.F Oberrußach nahm an dieser Weihe mit einer Abordnung teil.
-1937-  
Am 1. August 1937 rückte die Feuerwehr zu einem Unwettereinsatz nach Niederrußbach aus um bei Auspumparbeiten zu helfen.
-1938-    
Am 4. Mai 1938 wurde Franz Mayerhofer einstimmig zum neuen Hauptmann gewählt.
-1938 bis 45-    
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde die Freiwillige Feuerwehr mit dem Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 23. November 1938 in eine Feuerschutzpolizei als Hilfspolizei der Gemeinde umfunktioniert. Die Feuerwehr wurde als Verein aufgelöst und der Hauptmann durch einen Wehrführer ersetzt.
-1949-   Zeughaus 1954
Die Freiwillige Feuerwehr wurde ab diesem Jahr wieder als Verein geführt. Scheunenbrand bei Familie Steiner (heute Haus Breitschopf).
-1952-  
Im Jahr 1952 wurde ein Schlauchturm am bereits seit 1905 bestehenden Zeughaus um 4.344 österreichischen Schillingen zugebaut. Der Schlauchturm bestand großteils aus Holz und diente die nächsten 40 Jahre zur Trocknung der Schläuche.
-1954-  
Das große Donauhochwasser. Sogar unsere Wehr wurde im Juli zur Hilfe gerufen. Unsere Wehr war bei dieser Katastrophe in der Stadt Stockerau im Einsatz.
-1955 bis 59-  
Feuerwehr beim Waldfest in den 50iger Jahren.
Ein Brandeinsatz bei Familie Mayerhofer in Oberparschenbrunn wurde verzeichnet.
Hier liegen bis auf die Durchführung einiger Veranstaltungen keine weiteren Informationen über Einsätze, Ankäufe, etc. auf.
-1960 bis 61-     Einweihung Opel Blitz 1960
Im Jahr 1960 wurde ein altes Rettungsauto der Marke Opel Blitz, Baujahr 1940 für die Feuerwehr angekauft und umgebaut.
Die Einweihung durch Herrn Pfarrer Franz Korbuth erfolgte zu Floriani im Mai 1961 ohne Patenschaft.
 
-1963-  
Im April wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Schweinestall der Familie Breitschopf in Stanzendorf gerufen.  
-1964-     Tragkraftspritze VW 1966
Am 21.Mai wurde eine elektrische Motorsirene angekauft, welche an der Spitze des Schlauchturms montiert und mittels Druckknopf am Feuer-wehrhaus betätigt werden konnte.
-1966-  
Ankauf einer Tragkraftspritze Marke Rosenbauer RW 75 zum Preis v. 40.000 österreichischen Schillingen am 13.Juli 1966. Sie wurde durch Spenden der Ortsbevölkerung finanziert und ist seit 36 Jahren im Dienstbetrieb.
Die Tragkraftspritze wurde bei der Florianifeier im Jahr 1967 eingeweiht.
-1968-    
Im Frühjahr musste das 28 Jahre alte Einsatzfahrzeug Opel Blitz wegen technischer Mängel außer Betrieb genommen werden. Als Ersatz wurde noch im April desselben Jahres ein Tragkraftspritzenanhänger der Marke Rosenbauer angekauft.
Im Februar rückte die Feuerwehr zum Brand einer Hühnerfarm in Oberparschenbrunn aus. Die Feuerwehrmitglieder wurden damals durch einen Boten, der extra aus Parschenbrunn kam, alarmiert.
-1971-    
Am 23.Februar erfolgte die Neuwahl des Feuerwehrkommandos, wobei Scharinger Leopold zum Kommandanten, Eigner Franz zum Kommandantstellvertreter und Lehner Georg zum Leiter des Verwaltungsdienstes gewählt wurde.
In diesem Jahr wurde durch den damaligen Kommandant-stellvertreter Hauptbrandmeister Eigner Franz die erste Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Stranzendorf zusammengestellt.
Die Wettkampfgruppe nahm an den Abschnittsfeuerwehr-leistungsbewerben in Niederrußbach teil. Sie erwarb bei den Landesfeuerwehrleistungsbewerben in Haag das Feuerleistungs-abzeichen in Bronze.
Mannschaft 1971   erste Reihe sitzend v.l.
Schaffer Johann, Wittmann Heinrich, Altenburger Michael, Mayerhofer Franz, Scharinger Leopold, Hofmann Franz, Eigner Franz, Lehner Georg, Schönauer Johann.
zweite Reihe v.l.
Weiss Johann, Hruza Fritz, Schneider Franz, Bisegger Karl, Schweiger Josef, Ebermann Karl, Bucher Franz, Würfel Franz.
dritte Reihe v.l.
Ruttensteiner Leopold, Hruza Franz, Zimmermann Alfred, Christ Anton, Schönauer Johann jun., Zimmermann Johann, Träxler Johann, Mayerhofer Franz jun., Denninger Alfred.
Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf 1971    
-1976-    
Am 28. Jänner erfolgte die Neuwahl des Feuerwehr-kommandos, wobei Lehner Georg zum Kommandanten, und Christ Anton zum Verwalter der Feuerwehr gewählt wurden. Zu Christi - Himmelfahrt wurde zum letzten Mal das Waldfest in Stranzendorf angehalten. Zur einfacheren Wasser-entnahme wurde ein Steigrohr in den Gries-brunnen eingebaut. Am 12. Juni fand eine Unterabschnittsübung in Stranzendorf statt, dabei übte man Löschwasser-förderung über längere Strecken.Im Juni übernahm die Feuerwehr die Ausschank von Speisen und Getränken beim Veitstag bei der Haselböckkapelle.Am 16. Juli rückte die Feuerwehr zu einem durch Blitzschlag ausgelösten Großbrand n. Seitzersdorf - Wolfpassing aus, wo zwei
Scheunen brannten.
-1977-    
Durchführung der Renovierung des damals 72 Jahre alten Zeughauses, sowie des 25 Jahre altem Schlauchturmes, durch die Mitglieder der F.F. Stranzendorf.Am 20. November wurde die von Kommandant Brandinspektor Lehner Georg mitgestaltete Übung des Feuerlösch - und Bergedienstes beim Erholungsheim Stranzendorf durchgeführt. Bei dieser Übung wurde das Löschen von Großbränden mit mehreren Tanklöschfahrzeugen geübt.
-1978-    
Am 13. Jänner wurde Bisegger Karl durch die Mitgliederversammlung zum Kommandantstellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr Stranzendorf gewählt.Am 1. August war ein Flurbrand am Ölberg, wozu die Feuerwehren von Niederrußbach und Sierndorf zu Hilfe kamen.
-1981-    
Am 27. Jänner erfolgte die Neuwahl des Feuerwehrkommandos, wobei Franz Weiss zum neuen Leiter des Verwaltungsdienstes bestellt wurde.
-1982-    
Aufgrund der Mindestaus-rüstungsverordnung, die bis spätestens ins Jahr 1985 erfüllt werden musste, wurde über den Ankauf eines neuen Feuerwehrfahrzeuges beraten.
-1983-      
Aufgrund des bevorstehen- den Ankaufes eines Kleinlöschfahrzeuges wurde in der Zeit von 30. Juni bis 2. Juli das erste Feuerwehrfest der Stranzendorfer in der Lagerhalle der Firma Dennermayer Joh. abgehalten. Am dritten Festtag feierte die Ortsbevölkerung 250 Jahre Pfarrkirche Stranzendorf.Am 28. Dezember wurde ein Kleinlöschfahrzeug Marke VW LT 35 der Firma Rosenbauer zum Kaufpreis von 300.000 österreichischen Schillingen angekauft, welches im Jahr 1984 zur Auslieferung gelangte.Gleichzeitig wurde das erste Funkgerät der Marke Teletron T - 8000 angekauft, welches in das Fahrzeug eingebaut wurde. Mit dieser Anschaffung war es nun möglich, sich bei Einsätzen mit anderen Feuerwehren rasch und effizient zu verständigen.   Kleinlöschfahrzeug 1983
-1984-    
Im Zuge des 2. Feuerwehrfestes wurde das im Juni ausgelieferte Feuerwehrfahrzeug Marke Rosenbauer im feierlichen Rahmen durch Pfarrer Franz Korbuth eingeweiht. Für die musikalische Umrahmung des Festaktes sorgte der Männerchor aus Stammersdorf und der Musikverein aus Niederrußbach.
Fahrzeugweihe mit Fahrzeugpatin Fahrzeugeinweihung Ehrengäste  
-1985-        
In diesem Jahr wurde durch den damaligen Kommandanten Brandinspektor Lehner Georg eine Wettkampfgruppe zusammengestellt, deren Ziel es war, als erste Gruppe das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber zu erwerben. Die Wettkampfgruppe nahm an den Abschnittsfeuerwehr-leistungsbewerben in Stetteldorf am Wagram teil und erwarb bei den Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Stockerau das Feuerleistungsabzeichen in Silber.
Am 14. Dezember wurde die Feuerwehr bei Familie Ebner zu einem Zimmerbrand alarmiert. Die Wehr rückte mit 8 Mann aus und löschte den Brand. Weiters rückte die Feuerwehr in diesem Jahr zu zwei technischen Einsätzen aus.
Im Dezember wurde eine Tauchpumpe mit einer Förderleistung von 800l pro Minute der Marke Mast angekauft.
  Wettkampfgruppe 1985  
-1986-    
Am 21. Juni wurde die Feuerwehr nach einem Unwetter zu mehren technischen Einsätzen alarmiert. Hierbei wurden Keller ausgepumpt und die Straßen gereinigt.
Am 6. November wurde Binder Wilhelm von der Mitgliederversammlung zum neuen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Stranzendorf gewählt. Mayerhofer Franz jun. wurde zum Leiter des Verwaltungsdienstes bestellt.
-1987-    
Da das nunmehr 82 Jahre alte Zeughaus nicht mehr den damaligen Anforderungen entsprach, wurde bei der Jahreshauptversammlung der Bau eines neuen Feuerwehrhauses beschlossen.
-1988-    
Nachdem sich die Mitglieder der Feuerwehr bereit erklärten, das Feuerwehrhaus in Eigenregie zu bauen, bewilligte die Gemeinde einen Grossteil der finanziellen Mittel zur Ermöglichung dieses Projektes. Das Grundstück des alten Milchkasinos und Kühlhauses bot sich als zentraler Platz in der Ortschaft für das neue Haus an. Die Milchgenossenschaft von Stranzendorf überlies der Feuerwehr das Grundstück zu einen symbolischen Preis von 5000 österreichischen Schilling. Im Sommer wurde das alte Gebäude abgetragen und anschließend mit der Errichtung des Keller-geschosses begonnen.
I
m Mai stellten sich Kommandant BI Binder Wilhelm und Altkommandant EBI Lehner Georg dem Bewerb um das Feuerwehr-leistungsabzeichen in Gold. Beide erwarben bei diesem Bewerb das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.
-1989-      
Weiterführung des Rohbaus durch freiwillige Helfer und Mitglieder der Feuerwehr vom Erdgeschoss über die Zwischendecke bis hin zu den Feuermauern. Bei diesem Projekt stellten die Helfer nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch großteils das notwendige Gerät zur Verfügung.
Am 27. August brach ein schweres Unwetter über Stranzendorf herein, in 45 Minuten regnete es 93mm/m2. Die Ortschaft wurde weitreichend mit Wasser- und Schlammmassen überschwemmt, wodurch Straßen, Keller und Stallungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Während dieses Einsatzes brachte sich ein freiwilliger Helfer selbst in eine Notlage, aus der er sich mit eigener Kraft nicht mehr befreien konnte, und von der Feuerwehr gerettet werden musste. Es musste Nutzvieh gerettet, Häuser und Keller ausgepumpt und die Straßen gereinigt werden.
  Hausbau 1989
-1990-    
In diesem Jahr wurde der Gründungsspritzenwagen Hydrophore generalrestauriert.
Es wurden ein Grossteil der Innenarbeiten wie Installationen, Fenstereinbau, Innenputz im neuen Feuerwehrhaus ausgeführt.
-1991-    
Im März ging es mit dem Hausbau zügig voran. Es wurde der Dachausbau, Türen und Tore, sowie die Malerarbeiten vorangetrieben. Weiters wurde der Innenhof in seiner gegenwärtigen Form gepflastert .
Am 30. Oktober wurde die Feuerwehr zu einem Hausbrand alarmiert, wobei das Dach ein Raub der Flammen wurde. Bei diesem Einsatz konnte die Bewohnerin nur mehr tot geborgen werden.
Weiters wurde die Motorspritze, sowie der Feuerwehrwagen aus dem Jahr 1933 durch ein Feuerwehrmitglied restauriert.
-1992-      
Nach vierjähriger Bauzeit und rund 7500 durch Feuerwehrmitglieder und freiwilligen Helfern geleisteter Arbeitsstunden, sowie direkt durch die Wehr beigetragenen 600.000 österreichischen Schillingen konnte das Feuerwehrhaus pünktlich mit dem 100 jährigen Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Stranzendorf fertiggestellt werden. Die Gemeindeaufwendungen betrugen rund 3,5 Million Schilling. In Folge der Fertigstellung beging die Feuerwehr am 6. September gemeinsam mit dem damaligen Landeshauptmann Siegfried Ludwig die feierliche Eröffnung des Feuerwehrhauses und Wappenverleihung an die Gemeinde Rußbach. Damit war die Grundlage für die zukünftige Arbeit der Wehr gegeben.   Feuerwehrhauseröffnung 1992
-1993-    
Im Anschluss an die Eröffnung des Feuerwehrhauses wurde aus Mitteln des Landes Niederösterreich eine Funksirenensteuerung installiert. Mit diesem Gerät wurde es möglich die Feuerwehr über die Bezirksalarmzentrale in Stockerau zu alarmieren.
Die Feuerwehr rückte zu drei technischen Einsätzen aus, wobei einer mit der Rettung eines Menschen verbunden war.
-1994-    
Das alte, sanierungsbedürftige Zeughaus wurde am 15. Februar nach 89jährigem Bestehen abgetragen. Die Abhaltung des Feuerwehrfestes wurde ins Feuerwehrhaus verlegt.
Im August 1994 veranstaltete die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Stranzendorf unter Führung von Feuerwehrmann Ebermann Gerhard , eines der ersten Open Air Feste der Umgebung , welches wegen hervorragender Besucherzahlen bis ins Jahr 1997 jährlich abgehalten wurde. Diese Veranstaltungen fanden in der ehemaligen Schottergrube in Stranzendorf statt.
Fünf technische Einsätze wurden durch die Wehr gefahren. Weiters erwarb die Jungmannschaft beim Landesfeuerwehr-leistungsbewerb in Stockerau das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze. Ein Greifzug zur Fahrzeugbergung samt Zubehör wurde angekauft.
-1995-    
Unter Führung von Kommandant Binder Wilhelm wurde durch die Feuerwehr, am Sportplatz in der alten Schottergrube, das erste Kinderfest mit großem Erfolg durchgeführt. In diesem Jahr musste die Feuerwehr elfmal zu technischen Einsätzen ausrücken. Weiters wurde eine Be - und Entlüftung samt Deckenverkleidung im Mannschaftsraum eingebaut.
-1996-    
Lehner Markus, Denninger Thomas, Ebermann Robert, Bisegger Günter, Posch Kurt, Binder Dominik, Ebermann Gerhard, Binder Christian und Träxler Martin erwarben bei den Landesfeuerwehrleistungsbewerben in St. Pölten das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber. Haas Raimund wurde im Jänner zum neuen Feuerwehrkommandantstellvertreter gewählt. 3 technische Einsätze, Ankauf von 2 Handfunkgeräten.
-1997-    
LM Träxler Martin und HBM Haas Raimund erwarben in der NÖ - Landesfeuerwehrschule in Tulln das Funkleistungsabzeichen in Bronze . Kurz darauf erwarb Träxler Martin das Funkleistungsabzeichen in Silber.
Brandeinsatz bei Familie Matzinger am 21. April ( Kellerbrand); 6 technische Einsätze wurden bewältigt. Ankauf eines Fahrzeuganhängers.
-1998-    
Am 28. Februar wählte die Mitgliederversammlung das neue Feuerwehrkommando. Zum Kommandanten wurde Haas Raimund gewählt. Er trat die Nachfolge von Brandinspektor Binder Wilhelm, der die Feuerwehr seit 1986 mit großem Engagement führte, an. Zum Kommandantstellvertreter wurde Schretzmayer Karl gewählt. Zum Leiter des Verwaltungsdienstes wurde Träxler Martin bestellt. Er trat die Nachfolge von VM Mayerhofer Franz jun. an, der seit 1986 diese Funktion mit großer Kompetenz führte.
Im Mai erwarb VM Träxler Martin in der NÖ Landesfeuerwehrschule in Tulln als vierter in Stranzendorf das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.
Erstmalig nahm die Feuerwehr mit zwei Bewerbsgruppen an einem Leistungsbewerb teil, wobei mehr als 2/3 (18 Mann) der aktiven Feuerwehrmitglieder am Bewerb teilnahmen. Bei diesem Bewerb handelte es sich um den Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb in Zaina.
Es wurden 3. Stück Atemschutzgeräte der Marke Auer BD 296 mit 12 Praßluftflaschen und 6 Masken, sowie neue Feuerwehrhelme angekauft.
1 technischer Einsatz.
-1999-    
Erste Blutspendeaktion mit dem Roten Kreuz in Stranzendorf. Ausstattung des Feuerwehrhauses mit Telefon und FAX. Ankauf eines Computers und feuerwehrspezifischer Software. 10 technische Einsätze bzw. Hilfeleistungen, 3 Brandeinsätze.
-2001-   Kommando 2001

Kommando von links:

Verwaltungsmeister Mayerhofer Franz

Hauptbrandmeister Haas Raimund

Brandinspektor Träxler Martin

Am Freitag, den 19. Jänner 2001 wählte die Mitgliederversammlung, unter Vorsitz von Bürgermeister Anton Pfeifer das Kommando für die Funktionsperiode 2001 - 2005 neu. Dabei wurde Martin Träxler, der seit 1998 als Leiters des Verwaltungsdienstes im Kommando tätig war, zum Kommandanten gewählt. Zum Kommandantstellvertreter wurde Raimund Haas, der zuvor bereits 5 Jahre als Stellvertreter und anschließend als Kommandant die Feuerwehr führte, gewählt. Als Leiter des Verwaltungsdienstes wurde Franz Mayerhofer II bestellt, der diese Funktion bereits von 1986 bis 1998 vorbildlich ausübte.
-2002-    
Erstmalige Durchführung der Grundausbildung 2000 in der Feuerwehr. Erwerb des NÖ Funkleistungsabzeichen (Gold) durch Martin Träxler und Raimund Haas. Teilnahme an Feuerwehrleistungsbewerben in Niederrußbach, Oberrußbach und Waidhofen an der Thaya. Durchführung eines Open Airs nach 3 jähriger Pause. 4 technische Einsätze, 2 Brandeinsätze.



backtop
Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf
 A-3702 Stranzendorf, Hauptstraße 43, Tel.: +43/2954/30488