Über die Feuerwehr Stranzendorf
Die Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf sorgt ehrenamtlich für den Brand- und Katastrophenschutz in der Ortschaft – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.
1892
Gegründet
32
Aktive Mitglieder
6
Reservisten
Stockerau
Abschnitt
Geschichte
Von der Gründung 1892 mit 27 Mitgliedern bis zum in Eigenregie errichteten Feuerwehrhaus: über 100 Jahre ehrenamtlicher Einsatz für Stranzendorf, festgehalten in den Vereinschroniken.
1892 – Die Gründung
Die Freiwillige Feuerwehr Stranzendorf wurde am 18. Jänner 1892 mit 27 Mitgliedern als Feuerwehr-Verein gegründet. Zum ersten Hauptmann wurde Heinrich Forstner gewählt. Zur Deckung der Gründungskosten nahm der Vereinsausschuss bei Leopold Christ 1.100 Gulden und bei Leopold Zimmermann 500 Gulden zu 5 % Zinsen auf – abgesichert nicht vom Verein selbst, sondern von der Gemeinde Stranzendorf. Von diesem Geld wurde unter anderem eine Hydrophore der Firma R.A.S. Mekal angeschafft, die am 8. Mai 1892 eingeweiht wurde. Am 23. November rückte die Wehr zum ersten Mal zu einem Brandeinsatz aus, nach Oberparschenbrunn.
1893–1937 – Die ersten Jahrzehnte
Am 23. April 1893 spendete Kaiser Franz Josef der Feuerwehr 80 Gulden, am 15. November fand der erste Feuerwehrball in Stranzendorf statt. Im Jahr 1900 half die Wehr, den Keller des Herrn Schaffer in Unterparschenbrunn auszupumpen.
1902 wurden 60 Meter Hanfschlauch und drei Paar „Holländer“ angeschafft und im April ein F.F.-Kränzchen veranstaltet. Am 27. August 1904 beschloss der Gemeinderat den Bau eines Zeughauses in Stranzendorf, am 9. Juli desselben Jahres rückte die Wehr zu einem Brand im Ort aus. 1905 entstand das erste Zeughaus bei der Kaisereiche im Ortszentrum.
1906 wurden 40 Meter Hanfschlauch angekauft, am 18. August 1907 rückte die Feuerwehr zu einem Brandeinsatz nach Seitzersdorf-Wolfpassing aus.
Am Mittwoch, dem 8. September, wurde die Mannschaft abends durch Hornsignale alarmiert: Die Scheune des Leopold Scharinger stand in Flammen. Während die hiesige Wehr die nur fünf Meter entfernte, strohgedeckte Scheune des Georg Pfeffer vor dem Übergreifen schützte, halfen die Feuerwehren Oberrußbach und Pettendorf beim Löschen mit. Ein zeitgenössischer Zeitungsausschnitt hielt fest: „Der Ort hat es der Feuerwehr zu verdanken, dass das Feuer nicht weiter griff. Trotzdem finden sich in der Gemeinde Leute, die sich schämen, eine Uniform zu tragen, dieselbe oft lächerlich hinstellen und der Feuerwehr nicht einmal einen kleinen Beitrag leisten wollen. Traurig, aber wahr.“ Noch im selben Jahr wurden 16 Blusen und 9 Hosen angeschafft.
Bei der Hauptversammlung am 12. Jänner wurden Karl Ratsch zum Hauptmann und Johann Schrott zum Hauptmann-Stellvertreter gewählt. Am 28. März folgte ein Brandeinsatz in Unterparschenbrunn, im Mai ein Maifest in Stranzendorf.
Brandeinsatz bei Familie Gregshammer in Unterparschenbrunn; eine Abordnung nahm zudem am 25-jährigen Gründungsfest der F.F. Seitzersdorf-Wolfpassing teil.
1917 brannte im Mai die Scheune der Familie Schönauer in Stranzendorf, 1919 gab es zwei weitere Scheunenbrände bei den Familien Mayer und Knoth in Unterparschenbrunn.
Juli: Scheunenbrand bei Familie Pucher in Stranzendorf. Oktober: Brandeinsatz bei Familie Schuster in Oberparschenbrunn. Zudem wurde ein Steigbaum angeschafft, um die Schläuche zum Trocknen aufhängen zu können.
Zwischen 1922 und 1929 rückte die Wehr zu mehreren schweren Bränden aus: 1922 bei Familie Haselböck in Oberparschenbrunn, 1929 gleich zweimal bei der neu aufgebauten Scheune der Familie Ruttensteiner sowie am 4. Dezember, als bei bitterer Kälte – das Wasser fror in den Schläuchen – gleichzeitig vier Scheunen brannten (Gasthof Lehner sowie die Anwesen der Familien Schachenhuber, Dauböck und Weiss). Die F.F. Seitzersdorf-Wolfpassing half dabei mit aus. In dieser Zeit wurden außerdem 20 Meter Hanfschlauch und zwei Signalhörner angeschafft und mehrere Maifeste, Wald- und Faschingsfeste veranstaltet. Am 2. Februar 1930 wurde Leopold Steiner zum Hauptmann gewählt, Rudolf Blawisch zu seinem Stellvertreter, Hans Gill zum Schriftführer und Johann Schretzmayer zum Kassier.
Am 10. Juni 1933 beschloss die Mitgliederversammlung den Ankauf einer Motorspritze samt Fahrzeug. Am 8. September wurde sie am Dorfplatz, gegenüber dem ehemaligen Kaufhaus Schretzmayer am Anfang der Kellergasse, feierlich durch Pfarrer Johann Schmid eingeweiht – musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Mally aus Stetteldorf. Als Patin fungierte Gastwirtin Hochfelsner aus Stockerau, eine Abordnung der F.F. Oberrußbach nahm ebenfalls teil.
Am 1. August 1937 half die Wehr bei einem Unwettereinsatz mit Auspumparbeiten in Niederrußbach. Am 4. Mai 1938 wurde Franz Mayerhofer einstimmig zum neuen Hauptmann gewählt. Ende August 1939 brannte es bei Familie Christ in Stranzendorf.
1938–1948 – Kriegsjahre
Mit dem Gesetz über das Feuerlöschwesen vom 23. November 1938 wurde die Freiwillige Feuerwehr nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich in eine Feuerschutzpolizei als Hilfspolizei der Gemeinde umfunktioniert. Der Verein wurde aufgelöst, der Hauptmann durch einen Wehrführer ersetzt, die Finanz- und Schriftgebarung ging an die Gemeinde über. Aus diesen Jahren sind kaum Aufzeichnungen erhalten.
1949–1971 – Wiederaufbau
Die Freiwillige Feuerwehr wurde wieder als Verein geführt. Ein Scheunenbrand bei Familie Steiner (heute Haus Breitschopf) wurde verzeichnet.
Am seit 1905 bestehenden Zeughaus wurde um 4.344 Schilling ein Schlauchturm zugebaut – großteils aus Holz, diente er die nächsten 40 Jahre zum Trocknen der Schläuche.
Ein Brandeinsatz bei Familie Mayerhofer in Oberparschenbrunn wurde verzeichnet, außerdem war die Wehr beim Waldfest präsent. Aus diesen Jahren sind sonst kaum Aufzeichnungen über Einsätze oder Ankäufe erhalten.
Beim großen Donauhochwasser im Juli wurde auch die Stranzendorfer Wehr zur Hilfe gerufen und war in der Stadt Stockerau im Einsatz.
1960 wurde ein gebrauchtes Rettungsauto der Marke Opel Blitz, Baujahr 1940, angekauft und umgebaut. Die Einweihung durch Pfarrer Franz Korbuth erfolgte zu Floriani im Mai 1961.
Im April 1963 rückte die Wehr zu einem Stallbrand bei Familie Breitschopf aus. Am 21. Mai 1964 wurde eine elektrische Motorsirene an der Spitze des Schlauchturms montiert, auslösbar per Knopfdruck vom Feuerwehrhaus.
Am 13. Juli 1966 wurde um 40.000 Schilling eine Tragkraftspritze der Marke Rosenbauer RW 75 angekauft, finanziert durch Spenden der Ortsbevölkerung – sie stand in der Folge 36 Jahre im Dienst. Die Einweihung erfolgte bei der Florianifeier 1967.
Das 28 Jahre alte Einsatzfahrzeug Opel Blitz musste wegen technischer Mängel außer Dienst gestellt werden. Als Ersatz kam im April ein Tragkraftspritzenanhänger der Marke Rosenbauer. Im Februar rückte die Wehr zum Brand einer Hühnerfarm in Oberparschenbrunn aus – alarmiert durch einen eigens aus Parschenbrunn entsandten Boten.
Am 23. Februar wurde das Kommando neu gewählt: Leopold Scharinger zum Kommandanten, Franz Eigner zum Kommandantstellvertreter, Georg Lehner zum Leiter des Verwaltungsdienstes. Unter Hauptbrandmeister Eigner entstand in diesem Jahr auch die erste Wettkampfgruppe der Feuerwehr Stranzendorf: Sie erwarb beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Haag das Leistungsabzeichen in Bronze.
1976–1989 – Neue Fahrzeuge, neues Feuerwehrhaus
Am 28. Jänner wurde Georg Lehner zum Kommandanten und Anton Christ zum Verwalter gewählt. Zu Christi Himmelfahrt fand zum letzten Mal das traditionelle Waldfest in Stranzendorf statt. Zur einfacheren Wasserentnahme wurde ein Steigrohr in den Griesbrunnen eingebaut, am 12. Juni übte man bei einer Unterabschnittsübung die Löschwasserförderung über längere Strecken. Ab Juni übernahm die Feuerwehr die Ausschank beim Veitstag an der Haselböckkapelle. Am 16. Juli rückte die Wehr zu einem durch Blitzschlag ausgelösten Großbrand nach Seitzersdorf-Wolfpassing aus, wo zwei Scheunen brannten. Das mittlerweile 72 Jahre alte Zeughaus und der 25 Jahre alte Schlauchturm wurden von den Mitgliedern selbst renoviert. Am 20. November leitete Kommandant Lehner eine große Übung des Feuerlösch- und Bergedienstes beim Erholungsheim Stranzendorf, bei der das Löschen von Großbränden mit mehreren Tanklöschfahrzeugen geübt wurde. 1978 wurde Karl Bisegger zum Kommandantstellvertreter gewählt, am 1. August desselben Jahres unterstützten die Feuerwehren Niederrußbach und Sierndorf bei einem Flurbrand am Ölberg.
1981 wurde Franz Weiss zum neuen Leiter des Verwaltungsdienstes bestellt. 1982 begannen wegen der Mindestausrüstungsverordnung, die bis 1985 zu erfüllen war, die Beratungen über ein neues Feuerwehrfahrzeug. Vom 30. Juni bis 2. Juli 1983 fand in der Lagerhalle der Firma Dennermayer das erste Feuerwehrfest der Stranzendorfer statt – am dritten Festtag feierte die Ortsbevölkerung zugleich 250 Jahre Pfarrkirche Stranzendorf. Am 28. Dezember 1983 wurde um 300.000 Schilling ein Kleinlöschfahrzeug VW LT 35 der Firma Rosenbauer bestellt, das 1984 zur Auslieferung kam; gleichzeitig hielt mit dem Funkgerät Teletron T-8000 erstmals Funkverkehr mit anderen Feuerwehren Einzug. Im Zuge des zweiten Feuerwehrfestes wurde das neue Fahrzeug feierlich durch Pfarrer Franz Korbuth eingeweiht, musikalisch begleitet vom Männerchor Stammersdorf und dem Musikverein Niederrußbach.
Kommandant Georg Lehner stellte eine neue Wettkampfgruppe zusammen, die beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Stockerau als erste Gruppe Stranzendorfs das Leistungsabzeichen in Silber erwarb. Am 14. Dezember rückte die Wehr mit acht Mann zu einem Zimmerbrand bei Familie Ebner aus; im Dezember wurde zudem eine Tauchpumpe der Marke Mast mit 800 l/min Förderleistung angekauft.
Nach einem Unwettereinsatz mit mehreren Auspumparbeiten am 21. Juni wurde am 6. November Wilhelm Binder zum neuen Kommandanten gewählt, Franz Mayerhofer jun. zum Leiter des Verwaltungsdienstes.
Da das nun 82 Jahre alte Zeughaus den Anforderungen nicht mehr genügte, beschloss die Jahreshauptversammlung den Bau eines neuen Feuerwehrhauses.
Die Mitglieder erklärten sich bereit, das Haus in Eigenregie zu bauen – die Gemeinde übernahm dafür einen Großteil der Kosten. Als Standort bot sich das Grundstück des alten Milchkasinos und Kühlhauses im Ortszentrum an; die Milchgenossenschaft überließ es der Feuerwehr für einen symbolischen Preis von 5.000 Schilling. Im Sommer wurde das alte Gebäude abgetragen und mit dem Kellergeschoss begonnen. Im Mai stellten sich Kommandant Wilhelm Binder und Altkommandant Georg Lehner dem Bewerb um das Leistungsabzeichen in Gold – beide erwarben es.
Freiwillige Helfer und Feuerwehrmitglieder führten den Rohbau vom Erdgeschoss über die Zwischendecke bis zu den Feuermauern weiter – sie stellten dabei nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern großteils auch das nötige Gerät zur Verfügung. Am 27. August 1989 brach ein schweres Unwetter über Stranzendorf herein: In 45 Minuten fielen 93 mm/m² Regen, die Ortschaft wurde weiträumig mit Wasser- und Schlammmassen überschwemmt. Ein freiwilliger Helfer geriet dabei selbst in Not und musste von der Feuerwehr gerettet werden. Nutzvieh wurde geborgen, Häuser und Keller ausgepumpt, Straßen gereinigt.
1990–2001 – Jubiläum und Aufbruch
Im neuen Feuerwehrhaus wurden Installationen, Fenster und Innenputz fertiggestellt; außerdem wurde der Gründungsspritzenwagen, die historische Hydrophore, generalrestauriert.
Der Hausbau ging zügig voran: Dachausbau, Türen und Tore sowie Malerarbeiten wurden vorangetrieben, der Innenhof erhielt seine bis heute erhaltene Pflasterung. Am 30. Oktober rückte die Wehr zu einem Hausbrand aus, bei dem das Dach den Flammen zum Opfer fiel – die Bewohnerin konnte nur mehr tot geborgen werden. Ein Feuerwehrmitglied restaurierte zudem die Motorspritze und den Feuerwehrwagen aus dem Jahr 1933.
Nach vierjähriger Bauzeit, rund 7.500 von Feuerwehrmitgliedern und freiwilligen Helfern geleisteten Arbeitsstunden und 600.000 Schilling, die die Wehr selbst beisteuerte, konnte das neue Feuerwehrhaus pünktlich zum 100-jährigen Gründungsjubiläum fertiggestellt werden – die Gemeinde trug rund 3,5 Millionen Schilling bei. Am 6. September feierte die Feuerwehr gemeinsam mit Landeshauptmann Siegfried Ludwig die feierliche Eröffnung und die Wappenverleihung an die Gemeinde Rußbach.
Aus Mitteln des Landes Niederösterreich wurde eine Funksirenensteuerung installiert, mit der die Feuerwehr fortan über die Bezirksalarmzentrale Stockerau alarmiert werden konnte. Die Wehr rückte zu drei technischen Einsätzen aus, einer davon mit einer Menschenrettung.
Das sanierungsbedürftige alte Zeughaus wurde am 15. Februar nach 89 Jahren abgetragen, das Feuerwehrfest fortan im neuen Feuerwehrhaus abgehalten. Die Jugend der Feuerwehr veranstaltete unter Gerhard Ebermann eines der ersten Open-Air-Feste der Umgebung in der ehemaligen Schottergrube – bis 1997 jährlich wiederholt. Die Jungmannschaft erwarb beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Stockerau das Leistungsabzeichen in Bronze, ein Greifzug zur Fahrzeugbergung wurde angeschafft.
Unter Kommandant Wilhelm Binder veranstaltete die Feuerwehr am Sportplatz in der alten Schottergrube erstmals ein Kinderfest. Elfmal musste die Wehr in diesem Jahr zu technischen Einsätzen ausrücken, im Mannschaftsraum wurden Be- und Entlüftung sowie eine Deckenverkleidung eingebaut.
Markus Lehner, Thomas Denninger, Robert Ebermann, Günter Bisegger, Kurt Posch, Dominik Binder, Gerhard Ebermann, Christian Binder und Martin Träxler erwarben beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in St. Pölten das Leistungsabzeichen in Silber. Raimund Haas wurde im Jänner zum neuen Kommandantstellvertreter gewählt.
Martin Träxler und Raimund Haas erwarben in der NÖ-Landesfeuerwehrschule Tulln das Funkleistungsabzeichen in Bronze, Träxler kurz darauf auch in Silber. Am 21. April rückte die Wehr zu einem Kellerbrand bei Familie Matzinger aus, insgesamt sechs technische Einsätze wurden bewältigt, ein Fahrzeuganhänger angekauft.
Am 28. Februar wählte die Mitgliederversammlung ein neues Kommando: Raimund Haas wurde Kommandant und trat die Nachfolge von Wilhelm Binder an, der die Wehr seit 1986 geführt hatte. Karl Schretzmayer wurde Kommandantstellvertreter, Martin Träxler Leiter des Verwaltungsdienstes als Nachfolger von Franz Mayerhofer jun. Im Mai erwarb Träxler in Tulln als vierter Stranzendorfer das Leistungsabzeichen in Gold. Erstmals nahm die Wehr mit zwei Bewerbsgruppen – mehr als zwei Drittel der aktiven Mitglieder – am Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb in Zaina teil. Drei Atemschutzgeräte der Marke Auer BD 296 mit zwölf Pressluftflaschen und sechs Masken sowie neue Feuerwehrhelme wurden angeschafft.
Die erste Blutspendeaktion mit dem Roten Kreuz fand in Stranzendorf statt. Das Feuerwehrhaus wurde mit Telefon und Fax ausgestattet, ein Computer samt feuerwehrspezifischer Software angeschafft. In diesen beiden Jahren rückte die Wehr zu zehn technischen Einsätzen bzw. Hilfeleistungen und drei Bränden aus.
Am Freitag, dem 19. Jänner 2001, wählte die Mitgliederversammlung unter Vorsitz von Bürgermeister Anton Pfeifer das Kommando für die Funktionsperiode 2001–2005 neu: Martin Träxler, zuvor seit 1998 Leiter des Verwaltungsdienstes, wurde Kommandant. Raimund Haas, der die Wehr zuvor fünf Jahre als Stellvertreter und danach als Kommandant geführt hatte, wurde Kommandantstellvertreter. Franz Mayerhofer II, der dieses Amt bereits von 1986 bis 1998 vorbildlich ausgeübt hatte, übernahm erneut die Leitung des Verwaltungsdienstes. Im selben Jahr fand erstmals die Grundausbildung 2000 statt, Martin Träxler und Raimund Haas erwarben das NÖ-Funkleistungsabzeichen in Gold, die Wehr nahm an Leistungsbewerben in Niederrußbach, Oberrußbach und Waidhofen an der Thaya teil und veranstaltete nach dreijähriger Pause wieder ein Open Air. Vier technische Einsätze und zwei Brandeinsätze wurden bewältigt.